Fredericia Furniture ist ein Familienbetrieb, der über Generationen dazu beigetragen hat, dänischem Design zu internationalem Ansehen zu verhelfen. Fredericia
Furniture ist eng mit dem Namen Børge Mogensen verknüpft, dem berühmten
Möbelarchitekten, dessen Klassiker zum Großteil hier produziert werden. Seit
Beginn der 1990er-Jahre hat die Zusammenarbeit mit mehreren der besten
dänischen Designer der heutigen Zeit erneut Aufmerksamkeit für Fredericia
Furniture geschaffen, zu dessen Kollektion einige der meistbeachteten und
ausgezeichneten Möbel der letzten Jahre gehören.
Die Geschichte von Fredericia Furniture reicht zurück bis in das Jahr 1911, als die Aktiengesellschaft Fredericia Stolefabrik gegründet wurde. 1955 übernahm der 30-jährige
Andreas Graversen das Aktienkapital und brachte das Unternehmen auf einen neuen und
ehrgeizigen Kurs. Andreas Graversen war vormals Geschäftsführer beim dänischen Genossenschaftsbetrieb FDB, woher er den Möbelarchitekten Børge Mogensen kannte. Zusammen begannen die beiden, zielstrebig die Kollektion der Fabrik mit hochwertigen Möbeln
zu erneuern. Dies bildete den Auftakt zu einer engen Zusammenarbeit und freundschaftlichen
Verbundenheit, die mit einigen der größten Möbelklassiker der Nachkriegszeit Früchte trug
und bis zum allzu frühen Tod von Børge Mogensen im Jahr 1972 fortbestand.
1995 wurde das Unternehmen von Andreas Graversens Sohn, Thomas Graversen, übernommen. Durch seine Wahl der Designer lenkte er Fredericia Furniture in progressivere
Bahnen und sicherte dem Unternehmen einen der vordersten Plätze in den Reihen der
Designmöbelhersteller. Gleichzeitig wahrte Thomas Graversen das Erbe von Fredericia
Furniture. Durch Aufkäufe fasste er die wichtigsten Børge Mogensen-Möbel unter einem
Dach zusammen, hierunter Klassiker wie das Sprossensofa und den Flechtstuhl J39. Sicher
ebenso wesentlich ist die Fortführung der Tradition, kompromisslos auf höchster Qualität
sowohl bei Formgebung, Materialauswahl als auch bei der Fertigung zu bestehen.


